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Der goldene
Kompass Philip Pullman
"Der goldene Kompass" ist eine Geschichte über
Freundschaft und Liebe, Enttäuschung und Verrat, Hoffnung und Zuversicht. Eine Geschichte
die uns in eine Welt führt, die die Bezeichnung Fantasy durchaus verdient und die vor
einfühlsamen und phantastischen Ideen nur so strozt und dabei die Spannung niemals aus
den Augen verliert.
"Der goldene Kompass" erzählt die Geschichte der kleinen Lyra und ihres Daemons
- welche untrennbar miteinander verbunden sind. Lyra ist Waise und wächst auf in einem
College, wo sie in einem Schrank versteckt zum ersten Mal von so seltsamen Dingen wie dem
'Staub' und von haarsträubenden Geschichten hört, die ihr Onkel dort verkündet. Leider
weigert sich der Onkel, sie an der geplanten Expedition teilnehmen zu lassen, da das zu
gefährtlich wäre. Doch Lyra findet durch Zufall einen Weg, ihm zu folgen, findet eine
ganz neue Welt und erlebt da die fantastischsten Abenteuer.
Die Geschichte ist mitreißend und so manches Mal, kann man die Liebe, welche Lyra zum
Beispiel für den Bären Iorek empfindet, die Angst, welche sie vor ihrer Mutter Mrs.
Coulter verspürt und die Verzweiflung, die sie ergreift, als sie das dunkle Geheimniss
der verschleppten Kinder herausfindet, spüren.
Pullmann läßt die Welt um Lyra herum lebendig werden. Und vor allem läßt der
Schreibstil und die Story schnell vergessen, dass man da eigentlich ein Kinderbuch liest,
das wenigstens ursprünglich als solches gedacht war. |