
Wenn das Top (das
Oberteil) fertig ist, kommt das Zusammensetzten der 3 Lagen eines Quilts.
Zu unterst legen wir den Hintergrundstoff glatt auf den Tisch. Damit er nicht
verrutscht, wird er eventuell mit Kreppklebeband auf dem Tisch festgeklebt. Darauf wird
die Watte gelegt, die exact die gleiche Grösse haben soll, wie unser Top. Das Top wird
dann zu oberst auf die Watte gelegt (auf dem Bild steht die Watte nur über, damit
man es besser erkennen kann).
Während Top und Watte die gleiche Grösse haben, muss der Rückenstoff
3 cm grösser sein. Er steht also rundherum 1,5 cm über.
Die 3 Lagen werden jetzt
entweder mit Sicherheitsnadeln fixiert, damit sie nicht verrutschen können, oder mit
grossen Stichen zusammengereiht (geriehen).
Jetzt wird das gute
Stück entweder mit der Maschine oder per Hand gequiltet. Ich zeichne mir dafür das
Muster mit einem Kreidestift auf der Oberseite vor und nähe
dieses dann nach. Durch die Watte entsteht ein reliefartiger Eindruck. Entweder man
zeichnet sich ein ganz anderes, passendes Muster vor, oder man quiltet einfach die Nähte
nach.
Als letztes wird der
überstehende Rand des Rückenstoffes nach vorne übergeschlagen. Diesen einmal
einschlagen, damit keine offenen Kanten entstehen und dann so auf der Vorderseite
festnähen, dass er 0,75 cm auf dem Top aufliegt. Jetzt ist unser
grüner Streifen auch 3 cm breit.
Als allerletztes wird noch eine Schlaufe auf der Rückseite festgenäht, damit man
das Kunststück auch gut in der Küche zur Geltung bringen kann.
Fertig ist der
Topflappen.
Die Masse sind
natürlich vollkommen flexibel. Wenn man z.B. ein kleines Mittelteil hat - was ja
meistens schon von die Stoffwahl abhängig ist - dann näht man einfach eine weitere
Runde, also einen dritten Streifen um den Topflappen, um zur endgültigen Grösse zu
gelangen.
Übrigens kann man auch
erst den Rand festnähen und dann quilten. Das sollte jeder für sich selber ausprobieren. |