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Finestra Toscany
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Aufgabenstellung bei dem Wettbewerb, der von
einem Geschäft (www.schnipp-schnapp-shop.de) veranstaltet wurde, war es, einen bestimmten
Stoff zu verwenden. Und zwar war es der gross-gemusterte Stoff mit den Feldern und
Häusern.
Nachdem ich mich
tagelang von dem Stoff hab inspirieren lassen, kam mir der Gedanke mit dem Fenster.
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Ich habe als erstes einen Entwurf in
Originalgrösse auf Butterbrotpapier gezeichnet, also 1:1. Auf dem Entwurf werden die
Felder in der Reihenfolge nummeriert, in der sie aufgenäht werden müssen. Hört sich
schön einfach an, gell, ist es aber nicht immer, weil man möglichst vermeiden sollte, um
die Ecke nähen zu müssen.
Von diesem Entwurf macht man eine Kopie, ebenfalls auf Butterbrotpapier, oder
auf ganz dünnem Stickvlies.
Die erste Vorlage
zerschneidet man in seine Einzelteile und benutzt sie zum Zuschneider der Patches. |
| Ich
lasse dann das nummerierte Papierschnipsel so lange darauf gesteckt, bis das Teil an der
Reihe ist. Das verhindert Verwirrung bei der Reihenfolge von vielen ähnlichen
Teilen.Verwendet man bei seinem Entwurf nur gerade Linien, ist das Nähen relativ einfach,
wenn man den Dreh einmal raus hat. Man legt das nächste Stück einfach rechts auf rechts,
wendet die Vorlage und näht von links (also von der Papierseite), wo man die gezeichnete
Linie durch das Papier sehen kann. Das passt nachher 100%ig und das Teil muss nicht mal
auf den Millimeter genau zugeschnitten sein, da man nach dem festnähen nachschneiden
kann. |
Bei Kurven
ist das Ganze schon etwas schwieriger. Man kann die Teile nicht einfach rechts auf rechts
auf einander legen, denn man hat ein konkaves Teil und ein konvexes Teil - heisst, eines
hat eine Innenkurve, das andere eine Aussenkurve. Man kann deswegen nur den Anfang der
beiden Teile aufeinander legen und muss das anzunähende Patch beim Nähen langsam in die
Kurve zwingen.
Lässt sich schlecht aufschreiben, aber wer es mal ausprobiert, dem wird gleich klar
sein, was ich meine.
Der eigentlich Nachteil ist hier, dass man von der rechten, also der Stoffseite
nähen muss, man die vorgezeichnete Linie beim Nähen nicht sieht und |
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deswegen viel genauer Arbeiten muss.
Auf die Art habe ich also die 8 Einzelteile des Fensters zusammen gesetzt und später
den Fensterrahmen drum herum genäht.
Es hat wirklich viel
Spass gemacht und ich habe sehr viel dabei gelernt. Paper Piecing werde ich auf jeden Fall
wieder machen. |
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