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Eigentlich ist es viel zu schade, Weihnachten an 3 Feiertage und 4 Adventswochen zu verschwenden.

Den ursprünglichen Hintergrund habe ich längst von meiner Festplatte gestrichen. Was mich fasziniert ist das, was entsteht, wenn Plätzchenrezepte Mails füllen, Kinderlachen durch den Hausflur hallt, Weihnachtslieder leise träumend erklingen, die Tage kürzer, die Lichter heller werden, alles nach Zimt und Vanille duftet und überall die Farben rot und grün vorherrschen, während Goldglitzer sein elfmonatiges Kitschdasein beendet, um Hand in Hand mit Wattebauschen und Tannenzweigen aufzuerstehen um liebe Grüsse an fast vergessene Freunde zu verschönern.

Naja, Plätzchen backe ich eigentlich nicht, Kinder kriegen Lichter auch keine und Weihnachtsmusik gibt es nur, wenn die Nachbarn die Sache mit der Lautstärke nicht so genau nehmen. Aber was Düfte, Kerzenschein und Tannenzweige angeht, da werde ich schwach. Da vergesse ich, dass ich ein irres Licht bin, dass man von mir erwartet, in meinem Alter relativ erwachsen zu sein, dass ich Winter nicht mag und   Schnee ein Albtraum für mich ist .. ..

   Wenn Weihnachten vor der Tür steht, dann vergesse ich, kein Kind mehr zu sein.